Die fetten Jahre sind vorbei
Schauspiel nach dem gleichnamigen Film von Hans Weingartner in der Bühnenbearbeitung von Gunnar Dreßler


„Die fetten Jahre sind vorbei“ … mit diesem provokativen Spruch beschriften die drei Freunde Jan, Peter und Jule die Wohnzimmerwände reicher Bürger. Nicht mit dem Ziel eigener Bereicherung, sondern aus Protest gegen den Kapitalismus steigen sie in deren Wohnungen ein. Diese wohlgemeinte Läuterung der Gesellschaft wird allerdings durchkreuzt, als bei einem Einbruch der Eigentümer überraschend früh nach Hause kommt. Was tun? Zumal es auch noch genau derjenige Millionär ist, der Jule in einem Gerichtsprozess aufgrund des besseren Anwalts eine irrsinnig hohe Entschädigung abverlangt. Kurzerhand wird Hardenberg als Inbegriff der Feindesklasse entführt und auf eine abgelegene Almhütte verschleppt. Doch was macht man nun mit dem Kerl? Man diskutiert. Hardenberg hat Verständnis für die Drei, war er doch eigentlich selbst mal so drauf, als er jung war … 

Ehrliche Einsicht oder abgekartetes Schauspiel? Darüber sind sich die drei Freunde nicht sicher und riskieren am Ende die Wende zum Guten. Aber geht es auch gut aus?

Pressestimmen

„Wie bringt man einen erfolgreichen Kinofilm auf die Theaterbühne? Genau so – mit einer gelungenen Mischung aus Filmelementen und eigenem Erzählstil nah am Publikum!“
NDR HAMBURG JOURNAL,
Larissa Dudek


„Einfallsreich, komödiantisch-handfest, witzig und musikalisch garniert mit dem Freddy-Quinn-Schlager „Heimweh“ sowie „Revolution“ von den Beatles inszeniert (…) als Spiegel der Konflikte der Jungen untereinander wie auch zwischen den Generationen.“
HAMBURGER MORGENPOST, 29.03.2025



Fotos: © Bo Lahola