Pension Schöller
Komödie von Wilhelm Jacoby und Carl Laufs in einer Bearbeitung von Jürgen Wölffer
Philipp Klapproth treibt seine Familie mit seiner Abenteuerlust regelmäßig in den Wahnsinn. Als der alte Herr seinen Neffen um den Besuch in einer „Nervenheilanstalt“ bittet, bringt der ihn in der Pension Schöller unter, ein für seine exzen-trischen Gäste berüchtigtes Haus. In ihren Marotten und Eigenheiten übertreffen diese denn auch alle Erwartungen des restlos begeisterten Klapproth. Allerdings hält die Euphorie nicht lange an, da sämtliche Gäste die unvorsichtig ausgesprochene Einladung zu einem Besuch auf dem Landgut von Klapproth annehmen und dort für eine beispiellose Eskalation sorgen.
Mit der Uraufführung des Lustspiels „Pension Schöller“ im Jahr 1890 landete das Autorenduo Wilhelm Jacoby und Carl Laufs einen im deutschen Theater beispiellosen Erfolg. Bis heute begeistert das Stück das Publikum und sorgt für endlose Lachsalven.
Pressestimmen
„Regisseur Kristoffer Keudel hat den Schwank in drei Akten behutsam modernisiert und ein klamaukiges Spektakel auf die Studiobühne gebracht. Das neunköpfige Ensemble versteht es, gut getimt zu agieren, bringt den Sprachwitz (…) gekonnt über die Rampe. (…) Ein kurzweiliger Theaterspaß, der für Toleranz plädiert (…)
RUHR NACHRICHTEN,
Britta Helmbold
„Wenn der Schlussapplaus aus dem Publikum ebenso kräftig erklingt wie die Lachsalven während des Stücks kann das nur Gutes bedeuten. (…) die Produktion des Westfälischen Landestheaters offeriert in hervorragender Besetzung ein wahres komödiantisches Feuerwerk.“
KULTURASPEKTE,
Stefanie Evers, 19.02.2025
„(…) kein Körnchen Staub auf der 134 Jahre alten Posse: Das Figurenarsenal wurde entschlackt, der Text gekürzt und sprachlich unserer Zeit angepasst. Die kongeniale, für jede Rolle punktgenaue Besetzung, (…) sorgt für zwei Stunden Spaß ohne Risiko mit der einzigen Nebenwirkung der Stimulanz des Glückshormons Dopamin.“
HALLOHERNE.DE
Fotos: © Volker Beushausen





